Burgberg

                                    Burgbergturm des Schwäbischen Albvereins e. V.
   
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Der Burgbergturm

   Der Burgberg (534 m) liegt auf   Markung Frankenhardt und bietet dem   Besucher einen 28 m hohen Aussichtsturm mit Gaststätte
 (an    Sonn- und Feiertagen ganzjährig geöffnet), sowie einen Rast-  und    Spielplatz. Der Burgberg ist am HW 4 und am Jakobsweg gelegen.             Den Burgberg umsäumt ein ca. 9 km2 großes Waldgebiet   mit ein paar kleinen Seen, das von vielen Wegen durchzogen wird.

   Aus der Geschichte

   Um die Mitte des 15. Jh. entstand    eine Marienwallfahrt auf dem Berg,
   nachdem ein Hirte eine Quelle entdeckt hatte.
   Der Sage nach soll er in der Gabelung einer riesigen Buche
   wundertätiges Wasser gegen Augenleiden gefunden haben,
   das ihm ein Engel zuvor im Traum gewiesen hatte.
   Er gab ihm auch den Auftrag, den Berg hinab zu steigen
   und dreimal seine  Hirtentasche mit Steinen gefüllt herauf zu bringen,
   um eine Kapelle damit zu erbauen.
   Diese drei kümmerlichen Häufchen Feldsteine verwandelten
   sich zum Staunen der Zweifler in große, behauene Quadersteine,
   mit denen man eine Kirche baute.
   So wurde 1465 der Grundstein zu einer Marienkapelle gelegt,
   an der von 1499 bis 1534 ein eigener Kaplan tätig war.
   Für die zahlreichen Wallfahrer wurden ein Gast- und Badhaus errichtet.
   Mit der Reformation, der sich der Geistliche anschloss,
   hörten die Wallfahrten auf. Um 1700 brach man die
   baufällige Kapelle ab. Es findet sich keine Spur mehr von ihr.

   Nach Erich Baierl u. a., Auf dem Jakobsweg von
   Würzburg über Rothenburg o.d.T. undHohenberg nach Ulm,
   Verlag Seehars 1999

   Der Burgberg aus der Ferne
   Weitere Daten:
·        1629 Bau eines Brunnens auf dem Burgberg
·        1748 wurde das Försterhaus erbaut, daneben stand ein Bauernhaus.

·        28. 9. 1885 Eröffnung des Turms,
   der vom Verschönerungsverein CR mit seinem Vorstand
   Revierförster Paradeis für ca. 1 000 Mark auf das Forsthaus aufgesetzt
   wurde. Der Turm war nur als Notbehelf gedacht!

·        1904 schloss sich der Verschönerungsverein und die OG CR des
    Albvereins zusammen zum Burgberg-Comité.
   Jahrelang wurden Pläne gemacht für einen 40 m
   hohen Turm für 20 300 Mark, jedoch das notwendige Geld kam nicht
     zusammen.

·        Pfingsten 1932 Eröffnung eines Wanderheims im Forsthaus auf dem
   Burgberg: ein Zimmer mit 10 Betten für Männer
   und mit 8 Betten für Frauen; Einweihung am 12. 6. 1932.
   Das Wanderheim wurde nicht genügend belegt! Im 2. Weltkrieg
   wurde es vom Fliegerhorst Crailsheim teilweise belegt,
   die
  Einrichtungsgegenstände wurden für das Reservelazarett
   Crailsheim in Anspruch genommen,
   die Aussichtswarte wurde als Beobachtungsstand der Deutschen
   Wehrmacht benützt. Im April 1945 ist das Gebäude abgebrannt durch
   Brandbomben.

·        1955 errichtete das Landesvermessungsamt ein 16 m hohes hölzernes Vermessungssignal, das als provisorische Aussichtswarte diente

·        1960 / 61 wurde der 28 m hohe Turm mit 146 Stufen erbaut unter
   Direktor Georg Fahrbach und Gauobmann Wilhelm Andrassy, Architekt
   Brüninghaus (Crailsheim), Fa. Karl Berger
   (bei der Fahrt zum Bau tödlich  verunglückt) aus Altenmünster,
   Holzbaufirma Speer & Gscheidel (Crailsheim).
   Richtfest war am 4. 11. 1960 mit Richtschmaus in Oberspeltach.
   Einweihung am 7. 5. 1961. Karl Groß (ehemaliger Gauvorsitzender)
   malte die Panoramabilder.

·        Im April 1974 nahm Pächterehepaar Stephan die Bewirtschaftung auf

·        1975 Vergrößerung der Gaststätte und Errichtung eines
   Unterstehraums unter dem Vorsitzenden Prof. Dr. Schönnamsgruber 
   und nach Planung von Bauing. Hans Mayer. Einweihung 29. Aug. 1976.
   2001 wurde der Turm anlässlich des Albvereinsfests
   in Crailsheim renoviert und die Wand im Eingangsbereich
   von den Künstlern   Gerhard Frank, 
   Rainer Heroldund Ernst-Hans Stutz mit dem Albvereinsemblem
   aus Muschelkalk, Sandstein und Stahl gestaltet.
   Der farbige Hintergrund stellt Wege dar, den Horizont bilden die drei
   Kaiserberge Hohenstaufen, Stuifen und Rechberg.
 
   

   Aussichtspanorama:
   Vom Aussichtsturm des Burgbergs kann man bei guter Sicht 
   einen herrlichen Rundblick genießen:

   Nach Westen schweift der Blick über die Limpurger Berge 
   zum Einkorn und    weiter zu den Waldenburger Bergen.

   Nördlich erstreckt sich die Hohenloher Ebene, durchzogen
   von den tief eingeschnittenen Tälern der Jagst,
   der Bühler und des    Kochers.

   Im Osten geht der Blick über Crailsheim und die Hardt 
   bis zum markanten   Hesselbergöstlich von Dinkelsbühl.

 
   Im Süden blickt man über das Keuperbergland der Ellwanger Berge
   mit dem Hohenbergund dem Schönenberg, beide von Kirchen gekrönt,
   und dem Ellwanger Schloss bis zur steil aufragenden Schwäbischen Alb
   vom Ipf über die Kapfenburg, den Rosenstein,Stuifen, 
   Hohenstaufen bis zur Teck.

   Eintrittspreise zu bezahlen in der Gaststätte: 

                                     Erwachsene    0,50 € 

                                     Kinder             0,25 € 

                                    Mitglieder frei

   Wenn die Gaststätte geschlossen ist, kann an folgenden Stellen
   der   Turmschlüssel entliehen und die Gebühr bezahlt werden:

 



Wir grüßen unsere Gäste!

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